Grossreinemachen: Auch Leiter von Nokias Handysparte tritt zurück

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Nach CEO Olli-Pekka Kallasvuo verlässt nun auch der Chef der Mobiltelefonsparte, Anssi Vanjoki, nach 30 Jahren das Unternehmen. Vanjoki wurde wohl zwischenzeitlich sogar als Neu-CEO gehandelt, das Nichtzustandekommen dieser Möglichkeit dürfte vermutlich nicht unwesentlich an seinem Rückzug beteiligt sein. Könnte man ja auch verstehen.

Verstehen kann man allerdings auch, warum er NICHT der neue CEO geworden ist - sind es doch die sinkenden Marktanteile in dieser Sparte, die Nokia derzeit so zu schaffen machen.

Ob nun ein Ex-Microsoftler als CEO die Killer-Idee ist, bezweifle ich persönlich allerdings am stärksten - und das schreibe ich durchaus als "kritischer Freund" der Windows Mobile Plattform, der in der Vergangenheit öfters Early Adopter eines Smartphones mit dem OS der Redmonder gewesen ist.

Das "System Microsoft" als Lösung für Nokia? Ich bin da kritisch.

Fakt ist: Microsoft hat es in über einer Dekade nicht geschafft, wirklich ernstzunehmend Fuss in diesem Markt zu fassen. Ich rede dabei gar nicht von MA, die schummelt sich sowieso jeder zurecht, wie er will.

Wenn aber das Mobile Business so stabil WÄRE, wie etwa Steve Ballmer nicht müde wird zu beteuern: Wie kann es sein, dass inzwischen DREI (!!!) "Mobile-n00bs" an Microsoft vorbeigezogen sind, namentlich Google, Apple und RIM.

Genau von diesen "Dreisten Drei" hätte ich als Ober-Nokianer einen fähigen Menschen abgeworben, so wie es etwa Palm mit dem großartigen Jon Rubinstein gemacht hat.

Aber wer bin ich schon, dass ich mich da einmische... ;)

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